IPM ist Mitglied der FOGRA
Gewinner des Innovationspreises der deutschen Druckindustrie 2009
Mitglied im FMP

Lichtaudit
nach ISO 3664:2009

Was bewirkt ein Lichtaudit?

IPM Lichtaudit – Farbverbindlich abmustern und sicher bewerten

Die Einflüsse der Raumbeleuchtung auf Normlichteinrichtungen, Softproofmonitore und die Wahrnehmung des Betrachters werden gerne unterschätzt. Damit Reklamationen gar nicht erst auftreten, muss der Kunde eigentlich nur mit dem Druckergebnis zufrieden sein. Das klingt recht simpel, ist im Alltag aber immer wieder mit Schwierigkeiten verbunden. Das IPM-Lichtaudit gibt Ihnen die notwendigen Empfehlungen an die Hand, um die Beleuchtungssituation in Ihrem Unternehmen nachhaltig zu optimieren.

Warum ist ein Lichtaudit sinnvoll?

Trotz einer weitgehend industriellen und standardisierten Produktion und der Tatsache, dass die fertigen Printprodukte (messtechnisch korrekt) dem Proof entsprechen, stehen Druckdienstleister immer wieder vor dem Problem, dass Printprodukte in den Augen der Kunden ganz anders aussehen, als diese sich das bei der Kreation vorgestellt haben. Es ist eben immer eine Frage der (farb-) richtigen Beleuchtung, wie Ihre Kunden Printprodukte wahrnehmen.

Um eine wirklich gute Farbkommunikation zu gewährleisten, unterstützt Sie das IPM-Lichtaudit. Unsere Experten stellen sicher, dass Ihr Normlicht den gültigen Qualitätskriterien entspricht, die Umgebungsbeleuchtung keinen zu großen Einfluss auf die Beleuchtungssituation in der Normlichtkabine nehmen kann.

Zusätzlich werden auch in den Büros und Konferenzräumen, in denen Proofs betrachtet und Printprodukte begutachtet werden, die optimalen Lichtquellen vorhanden sind.

Ob Energiesparlampen oder konventionelle Leuchtstoffröhren – aufgrund der unterschiedlichen Farbtemperaturen und Ausleuchtungen verändert sich nämlich die Wahrnehmung der Farbe. IPM stellt die Beleuchtungssituation in Ihrem Unternehmen – vom Normlicht an den Abmusterungsplätzen in Vorstufe und Drucksaal bis hin zu den Betrachtungssituationen in Ihren Konferenzräumen – auf den Prüfstand.

Welchen Einfluss hat das Licht?

Das Licht hat einen erheblichen Einfluss auf die Qualität der visuellen Abmusterung und der Farbkommunikation.

Die richtige Beleuchtung ist somit ein wesentliches und nicht zu unterschätzendes Erfolgskriterium.

IPM Lichtaudit nach ISO 3664:2009
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Wie läuft das IPM Lichtaudit ab?

Das IPM-Lichtaudit umfasst folgendePunkte:

IPM-Lichtaudit-Abmusterung
1. Schritt

Bestandsaufnahme der Abmusterungsplätze gemäß ISO 3664:2009:

Messtechnische Auswertung der Beleuchtungssituation in Abmusterungsbereichen. Dies beinhaltet das Normlicht ebenso wie das Umgebungslicht, da bereits ein Fremdlichtanteil von 10% bis 20% ausreicht, um die Farbwiedergabeeigenschaften eines Printprodukts spürbar zu verschlechtern.

2. Schritt

Beratung im Umgang mit optisch aufgehellten Medien (OBA- und UV-Anteile):

OBA (Optical Brightening Agents) ist die englische Abkürzung für optische Aufheller. Funktion: Das menschliche Auge kann nur einen winzigen Teil der elektromagnetischen Strahlungen des Lichts wahrnehmen, die in Wellenlängen (Nanometern) ausgedrückt werden.

Dieser Teil wird sichtbares Spektrum genannt und liegt zwischen 380 nm (Ultraviolett-Grenze) und 780 nm (Ultrarot Grenze). Optische Aufheller sind Moleküle, die elektromagnetische Strahlen zwischen 300 und 400 nm (außerhalb des sichtbaren Spektrums) absorbieren und sie innerhalb des sichtbaren Spektrums zwischen 400 und 500nm (in Richtung Blau) reflektieren. Dieses Phänomen nennt sich Fluoreszenz. Nachteile: Die natürlichen Cellulose Fasern (in der Papierherstellung omnipräsent) neigen dazu, Strahlen im Blaubereich zu absorbieren und wirken so gelblich.

IPM-Lichtaudit
IPM-Lichtaudit-Optische-Aufheller
Ein optischer Aufheller „kompensiert“ demnach diesen Verlust im Spektrum künstlich (die Farben Blau und Gelb heben sich als Komplementärfarben gegenseitig auf). Das Papier erscheint so dank Fluoreszenz-Effekt weißer und heller. innerhalb des sichtbaren Spektrums zwischen 400 und 500 nm (in Richtung Blau) reflektieren. Dieses Phänomen nennt sich Fluoreszenz. Nachteile: Die natürlichen Cellulose-Fasern (in der Papierherstellung omnipräsent) neigen dazu, Strahlen im Blaubereich zu absorbieren und wirken so gelblich. Ein optischer Aufheller „kompensiert“ demnach diesen Verlust im Spektrum künstlich (die Farben Blau und Gelb heben sich als Komplementärfarben gegenseitig auf). Das Papier erscheint so dank Fluoreszenz-Effekt weißer und heller. Zudem können optische Aufheller ihre Eigenschaften im Laufe der Zeit verlieren, was in einem „Weißverlust“ des Papiers zum Ausdruck kommt. Einflussgrößen, die man kennen sollte. Aufheller ihre Eigenschaften im Laufe der Zeit verlieren, was in einem „Weißverlust“ des Papiers zum Ausdruck kommt. Einflussgrößen, die man kennen sollte.
Lichtaudit-und-Beleuchtung-am-arbeitsplatz
3. Schritt

Lichttechnische Analyse der Allgemeinbeleuchtung gemäß Arbeitsstättenverordnung (ASR A3.4 und DIN EN 12464-1):

Messtechnische Analyse des Lichts in Büros, Konferenzräumen und Drucksälen, in denen Proofs bzw. Printprodukte gemeinsam mit dem Kunden unabhängig von der Abmusterung begutachtet und bewertet werden.

4. Schritt

Investitionsberatung:

Jeder von uns ist in der Pflicht, nachhaltig zu agieren, den Anforderungen des Klimaschutzes gerecht zu werden und Haushaltsziele zu erfüllen. Wenn Sie mit dem Gedanken spielen, in eine neue Beleuchtungsanlage zu investieren, sorgen wir dafür, dass diese Investition nicht zum Glücksspiel wird. Denn das Verständnis der Gesamtbetriebskosten. Einer Beleuchtungsanlage über ihre gesamte Lebensdauer hinweg gewinnt zunehmend an Bedeutung.

Investitionsberatung-Lichtaudit
Lichtaudit-Gutachten
5. Schritt

Gutachten mit professioneller Lichtauswertung und Vorschläge für ein Umstellungskonzept:

Selbstverständlich erhalten Sie nach Abschluss der Auswertungen einen umfassenden Bericht, in dem Sie neben Empfehlungen auch über mögliche Alternativen, Kosten und Nutzen informiert werden.

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Das IPM-Lichtaudit dient der Erfassung aller Einflüsse der vorhandenen Lichtsituation, als Grundlage einer Beurteilung und Optimierung.

Vorhandene Normlichteinrichtungen, die gesamte Raumbeleuchtung, Raummaße, Positionierung der Arbeitsplätze sowie Faktoren wie Blendung, Spiegelung, Fremdlichteinfall und die Gesamtqualität des Streulichts werden lichttechnisch vermessen, systematisch erfasst und analysiert.