Zertifizierung im Digitaldruck (PSD)

Standardisierung und Zertifizierung im Digitaldruck nach ISO 15311
CPC – ISO 12647-7 / VPC – ISO 12647-8

ProzessStandard Digitaldruck (PSD)

Beinahe alles, was nicht konventionellen Drucktechno-logien (Offset, Tiefdruck, etc.) entspricht, wird Digitaldruck genannt. Dabei kann es sich im Ergebnis also z.B um einen Druck von HP-Indigo, NexPress, Igen, usw. handeln – genau so gut aber auch kann der Ausdruck von einem LFP-Print oder einem Farbkopierer stammen.

Wir sprechen also von völlig unterschiedlichen Technologien. Aus diesem Grund hat man sich für den Digitaldruck zur Schaffung einer völlig neuen und eigenständigen ISO-Norm-Familie entschlossen:
Der ISO 15311.

Zertifizierung nach ISO 15311
Allgemeine Vorausetzungen

a) Gerätetechnik: Hand-Farbmessgerät (Spektralphotome-ter) sowie Vorrichtung zur Drifterkennung (des Messgerätes)
b) Software: PDF- und EPS-basierte Farbtransformation, Datenprüfung (Preflight) mit PDF/X-Ready Prüfprofilen, Ugra/Fogra Medien-keil CMYK V2. / V.3
c) Lichtbedingung: ISO 3664 konforme Abmusterungsbedingung (Nachweis IPM-Lichtaudit Konformitätsprotokoll/Zertifikat)

Phase 1:
Prüfungen vorab:
IPM-Evaluation Test-Suite

OBA (Optical Brightening Agents) ist die englische Abkürzung für optische Aufheller.

Bevor es in die eigentliche Zertifizierung und Prüfung geht, wird dem Kunden vorab die sogenannte Evaluation Test-Suite zugesandt. Mithilfe dieser Testseiten kann bereits im Vorfeld eingeschätzt werden, in welchem Qualitätslevel die jeweilige Maschine arbeitet.

Phase 2:
Prüfungen vor Ort:
IPM-Certification Test-Suite

Während der Zertifizierungsphase werden in umfassenden Prüfszenarien und dazugehörigen Auswertungen die Bereiche Ausgabeprozesskontrolle, Farbtreue und Workflow analysiert und bewertet. Während des Zertifizierungsprozesses lassen sich potentielle Fehlerquellen erkennen und Ablaufverbesserungen herausarbeiten.

Wie im Offsetdruck auch, wird die gesamte Systemkombination im Digitaldruck nach festgelegten Prüfkriterien und Parametern auf ihre jeweiligen Stärken und Schwächen hin analysiert und bewertet.

Hierzu zählen in erster Linie:

  • • die Körnigkeit, insbesondere der schwarzen Druckfarbe
  • • die Auflagenstabilität
  • • der wiedergebbare Farbumfang (Ga-mut)
  • • der Glanz der unbedruckten Stellen (falls nicht veredelt wird)
  • • die Farbe der unbedruckten Stellen
  • • das Durchscheinen eines rückseitigen Druckbilds bzw. der Unterlage
  • • Die Prüfung für den ProzessStandard Digitaldruck – ISO 15311 umfasst folgende Punkte.

An dem Grad der farblichen Übereinstimmung für unterschiedliche Kundenanforderungen gemessen, besteht im PSD die Möglichkeit drei unterschiedliche Qualitätslevels („A“, „B“ oder „C“) zu erreichen:

„A“ – Akzidenzprodukte z.B. Offsetdruck auf PT1+2, PT4

„B“ – Akzidenzähnliche Produkte z.B. Poster, Banner

„C“ – Werbedrucksachen Beilagen z.B. Baustellenschilder

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Zusammengefasst
Welche Kriterien werden geprüft: 

  • • Bildqualität
  • • Randschärfe
  • • Bleeding
  • • Linienstärke
  • • Farbgenauigkeit
  • • Register/Passer
  • • effektive Adressierbarkeit
  • • Körnigkeit
  • • Homogenität
  • • Streifigkeit
  • • Fading
  • • Wiederholbarkeit
  • • Mechanical Ghosting
  • • Abrieb
  • • Adhesion
  • • Durchscheinen
  • • Tonwertabrisse

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