Lichtaudit nach ISO 3664:2009

Lichttechnische Analyse der Allgemeinbeleuchtung gemäß Arbeitsstättenverordnung
Bestandsaufnahme der Abmusterungsplätze gemäß ISO 3664:2009
Investitionsberatung und Zertifizierung

IPM – Lichtaudit (ISO 3664:2009)

Das Licht hat einen erheblichen Einfluss auf die Qualität der visuellen Abmusterung und der Farbkommunikation. Die richtige Beleuchtung ist somit ein wesentliches und nicht zu unterschätzendes Erfolgskriterium.

Damit Reklamationen gar nicht erst auftreten, muss der Kunde eigentlich nur mit dem Druckergebnis zufrieden sein. Das klingt recht simpel, ist im Alltag aber immer wieder mit Schwierigkeiten verbunden. Trotz einer weitgehend industriellen und standardisierten Produktion und der Tatsache, dass die fertigen Printprodukte (messtechnisch korrekt) dem Proof entsprechen, stehen Druckdienstleister immer wieder vor dem Problem, dass Printprodukte in den Augen der Kunden ganz anders aussehen, als diese sich das bei der Kreation vorgestellt haben. Es ist eben immer eine Frage der (farb-)richtigen Beleuchtung, wie Ihre Kunden Printprodukte wahrnehmen.

1. Bestandsaufnahme der Abmusterungsplätze gemäß ISO 3664:2009:

Messtechnische Auswertung der Beleuchtungssituation in Abmusterungsbereichen. Dies beinhaltet das Normlicht ebenso wie das Umgebungslicht, da bereits ein Fremdlichtanteil von 10% bis 20% ausreicht, um die Farbwiedergabeeigenschaften eines Printprodukts spürbar zu verschlechtern.

2. Beratung im Umgang mit optisch aufgehellten Medien
(OBA- und UV-Anteile):

OBA (Optical Brightening Agents) ist die englische Abkürzung für optische Aufheller.

Funktion: Das menschliche Auge kann nur einen winzigen Teil der elektromagnetischen Strahlungen des Lichts wahrnehmen, die in Wellenlängen (Nanometern) ausgedrückt werden. Dieser Teil wird sichtbares Spektrum genannt und liegt zwischen 380 nm (Ultraviolett-Grenze) und 780 nm (Ultrarot-Grenze).

Die natürlichen Cellulose-Fasern (in der Papierherstellung omnipräsent) neigen dazu, Strahlen im Blaubereich zu absorbieren und wirken so gelblich. Ein optischer Aufheller „kompensiert“ demnach diesen Verlust im Spektrum künstlich (die Farben Blau und Gelb heben sich als Komplementärfarben gegenseitig auf). Das Papier erscheint so dank Fluoreszenz-Effektweißer und heller.

Nachteile: Optische Aufheller verlieren ihre Eigenschaften im Laufe der Zeit, was in einem „Weißverlust“ des Papiers zum Ausdruck kommt. Einflussgrößen, die man kennen sollte.

3. Lichttechnische Analyse der Allgemeinbeleuchtung gemäß Arbeitsstättenverordnung (ASR A3.4 und DIN EN 12464-1):

Messtechnische Analyse des Lichts in Büros, Konferenzräumen und Drucksälen, in denen Proofs bzw. Printprodukte gemeinsam mit dem Kunden unabhängig von der Abmusterung begutachtet und bewertet werden.

4. Investitionsberatung

Jeder von uns ist in der Pflicht, nachhaltig zu agieren, den Anforderungen des Klimaschutzes gerecht zu werden und Haushaltsziele zu erfüllen. Wenn Sie mit dem Gedanken spielen, in eine neue Beleuchtungsanlage zu investieren, sorgen wir dafür, dass diese Investition nicht zum Glücksspiel wird. Denn das Verständnis der Gesamtbetriebskosten einer Beleuchtungsanlage über ihre gesamte Lebensdauer hinweg gewinnt zunehmend an Bedeutung.

Das IPM-Lichtaudit versetzt Sie in die Lage, die Beleuchtungssituation systematisch zu überprüfen und Maßnahmen einzuleiten, um den damit verbundenen Energieverbrauch nachhaltig und langfristig zu reduzieren.

Effizienzmaßnahmen der Beleuchtungsanlage haben in der Regel eine Amortisationszeit von maximal drei bis fünf Jahren. Nebenbei verbessern optimierte Beleuchtungssysteme die Produktivität Ihrer Mitarbeiter und verringern so Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörungen durch ungünstige Lichtverhältnisse.

Aufgrund der Analyseergebnisse und deren Relevanz für die Begutachtung von Printprodukten werden konkrete Vorschläge unterbreitet, mit welchen Lichtlösungen kostensparend und energieeffizient bessere Lichtbedingungen für die kritische Überprüfung von Printprodukten geschaffen werden können.

Die Auswertung der Lichtbedingungen in der Abmusterung sowie in Konferenzräumen und Büros richtet sich in erster Linie nach der Größe des Betriebes. In der Regel sind in einem mittelgroßen Unternehmen etwa drei bis vier Stunden für die reine (lichttechnische bzw. messtechnische) Analyse vor Ort zu veranschlagen.

5. Gutachten mit professioneller Lichtauswertung und Vorschläge für ein Umstellungskonzept:

Selbstverständlich erhalten Sie nach Abschluss der Auswertungen einen umfassenden Bericht, in dem Sie neben Empfehlungen auch über mögliche Alternativen, ihre Kosten und ihren Nutzen informiert werden.

Fordern Sie jetzt ganz einfach umfangreiche Informationen zum IPM-Lichtaudit an!

Kurzgefasst: 
Die Einflüsse der Raumbeleuchtung auf Normlichteinrichtungen, Softproofmonitore und die Wahrnehmung des Betrachters werden gerne unterschätzt.

Das IPM-Lichtaudit dient der Erfassung aller Einflüsse der vorhandenen Lichtsituation, als Grundlage einer Beurteilung und Optimierung. Vorhandene Normlichteinrichtungen, die gesamte Raumbeleuchtung, Raummaße, Positionierung der Arbeitsplätze sowie Faktoren wie Blendung, Spiegelung, Fremdlichteinfall und die Gesamtqualität des Streulichts werden lichttechnisch vermessen, systematisch erfasst und analysiert.

Das IPM-Lichtaudit gibt Ihnen die notwendigen Empfehlungen an die Hand, um die Beleuchtungssituation in Ihrem Unternehmen nachhaltig zu optimieren: